Unsere Schule hat in der zweiten Ausschreibungsrunde den Zuschlag für ein ComThink-Set erhalten. Damit ergänzen wir die bestehende MINT-Förderung um einen weiteren wichtigen Baustein im Bereich der Informatik und können unseren Schüler*innen künftig noch gezielter Kompetenzen für die digitale Welt vermitteln.
Computational Thinking (CT) wird sich in den kommenden Jahren als grundlegende Denkweise in der Bildung etablieren. Es gibt Lehrenden und Lernenden Methoden an die Hand, um komplexe Probleme systematisch und fächerübergreifend zu lösen. Dadurch entsteht nicht nur Vertrauen in digitale Technologien, sondern auch die Bereitschaft, diese aktiv und kreativ zu nutzen.
Der Kerngedanke von CT liegt darin, informatische Denkweisen intuitiv anzuwenden: Probleme werden in kleinere Teile zerlegt, Muster erkannt, Wesentliches von Unwesentlichem unterschieden und Schritt-für-Schritt-Lösungen entwickelt. So lernen die Schüler*innen, Strukturen zu durchschauen und eigenständig Lösungswege zu entwerfen.
In einer dynamischen Welt, die zunehmend von digitalen Technologien geprägt ist, reicht es nicht mehr aus, diese nur zu bedienen. Entscheidend ist, sie als Werkzeuge einzusetzen, um Herausforderungen aktiv zu meistern. Computational Thinking fördert daher zentrale Schlüsselkompetenzen wie kritisches und logisches Denken, Kreativität und Zusammenarbeit. Lernende entwickeln Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Werkzeugen und wachsen zu Gestalterinnen und Gestaltern der digitalen Welt heran.
Das ComThink-Set bietet die Möglichkeit, diese Ansätze direkt im Unterricht umzusetzen. Es erweitert unser schulisches Angebot nicht nur im Fach Informatik, sondern wirkt in viele Bereiche hinein. Ob Naturwissenschaften, Sprachen oder Gesellschaftswissenschaften – überall können die Methoden des Computational Thinking dazu beitragen, komplexe Fragen zu strukturieren und innovative Lösungen zu entwickeln.
Wir bedanken uns herzlich beim Stadtmedienzentrum Stuttgart für die Unterstützung.