Ein strahlend blauer Himmel, Sonne satt und genau die richtige Prise Wind: Bessere Bedingungen hätte sich unsere Gruppe für die Studienfahrt auf dem IJsselmeer kaum wünschen können. Unter der erfahrenen Leitung von Skipperin Jana, ihrer Tochter Maren und Matrosin Elk hieß es kurz nach unserer Ankunft in Harlingen Haven: Leinen los und Segel setzen!
Unsere erste Etappe führte uns direkt Richtung Terschelling. Ein Highlight ließ nicht lange auf sich warten: das Trockenfallen im Watt. Mitten im Nirgendwo auf dem Meeresboden zu stehen und zuzusehen, wie das Wasser langsam zurückweicht, war eine faszinierende Erfahrung.
Von Terschelling aus steuerten wir Texel an. Dort tauschten wir das Deck gegen den Fahrradsattel für eine Radtour zum Nordseestrand. Die sportliche Herausforderung folgte auf dem Fuß: Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg blies uns kräftiger Gegenwind entgegen. Die überaus optimistische Zeitschätzung des Fahrradverleihs blieb für uns damit völlig unerreichbar.
Weiter ging die Fahrt nach Stavoren. Nach dem Anlegen mutierte die Reling unseres Schiffes kurzerhand zum Sprungbrett: Hier zeigte sich, wer die spektakulärsten Figuren ins kühle Nass zaubern konnte.
Auf und unter Deck
- Kulinarik: Das jeweilige Küchenteam stellte jeden Tag aufs Neue unter Beweis, dass man auch auf engstem Raum hervorragend und abwechslungsreich kochen kann.
- Pantomime an Deck: Bei bestem Wetter wurde an Deck geraten, gelacht und geschauspielert.
- Krimidinner unter Deck: Bei stimmungsvollem Licht schlüpften alle in verschiedene Rollen und lösten einen kniffligen Fall.
- Schiffsolympiade: Bei kreativen Disziplinen wie Münzen stapeln, Schätzaufgaben und Lieder raten bewies die Crew Eifer, Scharfsinn und vollen Einsatz.
- Sportlicher Einsatz: Beim Segelsetzen, Kurbeln, Klettern und Knotenknüpfen packten alle kräftig an und stellten ihre Seetauglichkeit unter Beweis.
Nach ereignisreichen Tagen kehrten wir schließlich sicher nach Harlingen zurück. Ein riesiges Dankeschön geht an Jana, Maren und Elk, die uns nicht nur sicher durch die Wellen navigiert, sondern die Fahrt unvergesslich gemacht haben!