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Ankommen an der neuen Schule

Der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium ist für die Kinder ein großer Schritt und stellt sie, ihre Eltern und uns Lehrer*innen vor neue Herausforderungen. Um allen einen guten Start in die fünfte Klasse zu ermöglichen, haben wir ein vielfältiges Konzept entwickelt, das verschiedene Bausteine enthält und die Schüler*innen in der Unterstufe begleitet:  

 

Willkommenstage am Schickhardt 

Die ersten drei Tage nach den Sommerferien stehen unter dem Motto: „Herzlich Willkommen am Schickhardt!“ Wir wollen den neuen Fünftklässlern ausreichend Zeit zum Ankommen, Kennenlernen und Orientieren geben, sodass jedes Kind seinen Platz in der Klasse finden kann. An diesen drei Tagen findet daher kein regulärer Unterricht statt, sondern die Klasse absolviert ein abwechslungsreiches Programm mit dem Klassenlehrer-Team. Auf diese Weise kann in einem geschützten Rahmen auf Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche der Kinder eingegangen und noch bestehenden Unsicherheiten und Sorgen entgegengewirkt werden.

 

„Klassenstunde“ 

In den Klassen fünf und sechs gibt es jeweils eine Klassenstunde, die fest im Stundenplan verankert ist. Diese bietet die Möglichkeit, sich über aktuelle Dinge und Geschehnisse des Schullebens auszutauschen. Auch Konflikte, Probleme oder Sorgen können hier in einem geschützten Rahmen angesprochen und Lösungen dafür gesucht und erarbeitet werden. Des Weiteren bietet die Klassenstunde die Chance, Wünsche und Projektideen der Schüler*innen aufzugreifen. 

Darüber hinaus wird hier das anerkannte Lions-Quest Programm „Erwachsen werden“2 durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Jugendprogramm, das die aktive Förderung von persönlichen, sozialen, emotionalen und kommunikativen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen von 10 bis 14 Jahren zum Ziel hat.

 

Erlebnispädagogik - „Leinen Los“  

Ein offenes Miteinander und gute Klassengemeinschaften sind uns besondere Anliegen am Schickhardt-Gymnasium. Um dieses Ziel zu verwirklichen, arbeiten Lehrer, Eltern und Schüler*innen besonders in den ersten Schuljahren eng zusammen. So wird der Einstieg in die Schule erleichtert, der Alltag besser bewältigt und eine verlässliche Partnerschaft aufgebaut. Gemeinsam mit erfahrenen Erlebnispädagog*innen gestalten wir für unsere Schüler*innen unterschiedliche Aktivitäten und auch die Eltern werden mit Fachvorträgen und Diskussionsrunden mit eingebunden. Unser Ziel ist es hierbei Interaktionsprozesse in Klassen in Gang zu setzen, um das Kennenlernen zu unterstützen, Vertrauen zu schaffen und zu stärken sowie das Zusammenarbeiten und gegenseitige Helfen zu fördern. 

Da wir von den positiven Auswirkungen auf die Schul- und Klassengemeinschaft, aber auch auf die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen überzeugt sind, ist unser erlebnispädagogisches Programm auch auf die Klassenstufen sieben und acht ausgeweitet.  

 

Lernen lernen 

Von Jugendlichen und späteren Schulabgängern wird heute heutzutage kein reines Faktenwissen mehr erwartet, viel entscheidender ist das Handlungswissen. Kinder und Jugendliche müssen wissen, wie sie sich selbst organisieren und wie sie Informationen recherchieren. Sie sollen Präsentationen vorbereiten und durchführen, mit anderen im Team zusammenarbeiten und effektiv kommunizieren und sich selbständig in ein Fachgebiet einarbeiten können. 

Um die Kinder darauf vorzubereiten, finden in den Klassen fünf und sechs jeweils zwei Methodentage statt. Hier werden verschiedene Lernstrategien, Lernmethoden und Basiskompetenzen vorgestellt und eingeübt. In Klassenstufe sieben wird dieses Methodencurriculum in Form eines GFS Trainings fortgeführt.