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Fachgruppe Deutsch

Die Beherrschung der deutschen Sprache und grundlegender Lese- und Schreibfähigkeiten sowie ein sachgerechter Gebrauch von Wort und Schrift sind Voraussetzung für den Lernerfolg in allen anderen Unterrichtsfächern und für die Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft insgesamt. Deshalb kommt dem Fach Deutsch eine Schlüsselrolle zu. Eine wesentliche Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, unsere Schüler*innen in ihrem mündlichen sowie schriftlichen Sprachvermögen zu unterstützen und zu fördern. Deshalb bieten wir in der Unterstufe eine sog. Differenzierungsstunde an, in welcher grundlegende Inhalte des Unterrichts in einer kleineren Lerngruppe geübt und vertieft werden.

Die Beschäftigung mit Literatur hat neben dem reflektierten Sprachgebrauch im Deutschunterricht eine besondere Bedeutung: Neue Medien können nicht ersetzen, was Literatur uns bietet: Das Eintauchen in fremde Welten, das Auseinandersetzen mit Geschichten, das Sich-Identifizierenwollen mit Figuren. Während der Film, dessen Analyse ebenfalls Teil des Deutschunterrichts sein kann, durch seine Farb- und Tongestaltung, Kameraführung und die Art des Schauspielens immer bereits eine bestimmte Interpretation erzwingt, können wir beim Lesen eigene Vorstellungen entwickeln, Leerstellen selbstständig füllen und sind subjektiv involviert. Um die Lust am Lesen schon früh zu fördern, ist die Teilnahme am landesweiten Lesewettbewerb in der Unterstufe für uns obligatorisch.

Unsere Schüler*innen erwerben durch die Beschäftigung mit Kommunikation und das Kommunizieren selbst zudem Sicherheit beim Argumentieren, Debattieren, Erzählen und im Bereich der Rhetorik. Sie lernen außerdem, Sach- und Gebrauchtexte zu analysieren, Argumente auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen und zu beurteilen -  eine Kompetenz, die nicht zuletzt angesichts der Fülle an Informationen und Meinungen, Fake-News oder Verschwörungsmythen, die auf uns einprasseln, heute wichtiger denn je erscheint.

Unser Ziel ist es, dass unsere Schüler*innen am Ende ihrer Gymnasialzeit über ein differenziertes sprachliches, literarisches und kulturelles Wissen verfügen und den Wert von Literatur schätzen gelernt haben.