Eliteschule des Sports

Wenn sportliche und schulische Interessen in Einklang gebracht werden sollen, stehen junge Leistungssportler*innen nicht selten vor einem Dilemma. So stellt sich oftmals die Frage, ob schulische oder sportliche Interessen im Vordergrund stehen sollen. Damit der Balanceakt zwischen schulischer Ausbildung und Leistungssport bestmöglich gemeistert werden kann, bedarf es einer engen Zusammenarbeit von Bildungsinstitutionen und Trainern. Um jungen Sportler*innen eine optimale Verknüpfung beider Bereiche zu ermöglichen, wurde daher das Konzept der Eliteschulen des Sports entwickelt. An einer Eliteschule des Sports stimmen Schule und Spitzensport die Förderung und Ausbildung der jungen Sportler*innen eng miteinander ab.

Das Schickhardt-Gymnasium trägt seit 2001 den Titel einer Eliteschule des Sports und ist als solche dem Olympiastützpunkt Stuttgart angegliedert. Im Verbund der Eliteschulen des Sports am OSP Stuttgart ist das Schickhardt-Gymnasium schwerpunktmäßig für die Sportarten Volleyball (weiblich) und Beachvolleyball (weiblich) zuständig. In diesem Bereich kooperiert die Schule zudem eng mit der Volleyballabteilung des Allianz MTV Stuttgart. Ebenso pflegt das Schickhardt-Gymnasium eine enge Kooperation mit der Fußballabteilung des VfL Sindelfingen, welche eine bestmögliche Förderung im Bereich Fußball (weiblich) ermöglicht. Im Bereich Fußball (männlich) besteht eine Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart und dem SV Stuttgarter Kickers. Ebenso besteht eine Kooperation mit der Handballabteilung des TV Bittenfeld, in deren Rahmen eine spezielle Förderung für Nachwuchsspieler im Bereich Handball (männlich) ermöglicht wird.

Alle Leistungssportler*innen werden an unserer Schule durch eine Koordinationslehrkraft unterstützt, welche die Vereinbarkeit von Trainingskorridoren und Wettbewerben mit schulischen Interessen ermöglicht. Ebenso erhalten Leistungssportler*innen auch eine zusätzliche schulische Förderung. Spitzensportler*innen haben an unserer Schule zudem die Option, die regulär zweijährige Kursstufe bis zum Abitur in drei Jahren zu absolvieren. Auf diese Weise können schulische Belastungen und ein steigender Trainingsumfang besser miteinander in Einklang gebracht werden.