Digitalisierung gehört am Schickhardt schon lange zum Alltag. Jetzt ist dieses Engagement auch offiziell ausgezeichnet worden: Mit seiner allerersten Bewerbung um das bundesweite Qualitätssiegel „Digitale Schule“ war das Schickhardt auf Anhieb erfolgreich und darf das begehrte Siegel nun für drei Jahre tragen.
Dabei ist digitale Bildung an unserer Schule alles andere als Neuland. Bereits 2012, als WLAN an vielen Schulen noch Zukunftsmusik war, verfügte unsere Schule über eine flächendeckende WLAN- und Medienausstattung. Seither haben wir die digitale Entwicklung immer wieder aktiv mitgestaltet, statt nur auf neue Entwicklungen zu reagieren.
Und das gilt keineswegs nur für den Unterricht. Die konsequente Abkehr von der klassischen Papierverwaltung, moderne digitale Organisationsstrukturen und innovative Unterrichtskonzepte gehören längst zu unserem Schulalltag. Dabei haben wir in vielen Bereichen Standards geschaffen, die weit über das an Schulen Übliche hinausgehen. Auch aktuelle Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz werden nicht nur beobachtet, sondern aktiv aufgegriffen und mitgestaltet.
Digitalisierung ist für uns aber weit mehr als Technik. Unser Ansatz ist ganzheitlich: Wir möchten Schüler*innen dazu befähigen, digitale Technologien kompetent, kritisch und verantwortungsbewusst zu nutzen. Dazu gehört auch, die gesamte Schulgemeinschaft mitzunehmen. Eine wichtige Rolle spielen deshalb unsere Elternmedienmentoren, die die Medienerziehung unterstützen und eine wichtige Brücke zwischen Schule und Elternhaus schlagen.
Dass wir uns erst jetzt erstmals um die Auszeichnung „Digitale Schule“ beworben haben, mag angesichts dieser langen Entwicklungsgeschichte fast ein wenig überraschen. Umso schöner, dass es gleich beim ersten Anlauf geklappt hat!
Das Siegel ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Die digitale Entwicklung bleibt nicht stehen – und das Schickhardt auch nicht.