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Eine Gruppe von Menschen posiert für ein Foto auf einer Ziegelsteinbrücke an einem Fluss, mit historischen Gebäuden und einer Steinbrücke im Hintergrund unter einem sonnigen, klaren blauen Himmel.
18. Juli 2025

Mosaike, Meer und ein Zwergstaat

Unsere Studienfahrt führte uns in die italienische Region Emilia-Romagna, wo wir fünf erlebnisreiche Tage verbrachten.

Unser erster Ausflug führte uns in die Republik San Marino, die älteste noch bestehende Republik der Welt. Schon bei der Ankunft merkten wir, dass hier einiges anders ist – etwa die Preise, denn auf viele Artikel werden keine Steuern erhoben. Das machte einen Spaziergang durch die malerische Altstadt schnell zu einer kleinen Schnäppchenjagd. Auf dem Monte Titano erkundeten wir anschließend die imposanten mittelalterlichen Burgen und genossen die Aussicht von den Festungsmauern, die weit über das hügelige Umland bis hin zur Adriaküste reichte.

Auch ein Abstecher nach Rimini durfte nicht fehlen. Heute ist die Stadt vor allem als Ziel für den Massentourismus an der Adriaküste bekannt, doch wird dabei oft übersehen, dass Rimini eine uralte Siedlungsgeschichte hat und einst zu den bedeutendsten Städten des antiken Römischen Reiches gehörte. Im historischen Zentrum bewunderten wir die noch erhaltenen Zeugnisse dieser Zeit, darunter den Augustusbogen und die Ponte d’Augusto.

Ganz entspannt ging es hingegen in Cesenatico zu. Am alten Fischerhafen ließen wir bei Cola, Orangensaft oder einem Kaffee einfach das Treiben auf uns wirken – kleine Boote, Möwen und dieses unverkennbare italienische Flair.

Einer der kulturellen Höhepunkte unserer Reise war der Besuch von Ravenna. Die Stadt, einst eine bedeutende und heute fast vergessene Hauptstadt des Weströmischen Reiches, beeindruckt mit gleich acht UNESCO-Weltkulturerbestätten. Besonders die weltberühmten Mosaiken, von denen einige über 1600 Jahre alt sind, hinterließen einen bleibenden Eindruck. Ihr Glanz und ihre filigrane Detailarbeit wirken umso beeindruckender, wenn man sich die Lebensbedingungen und die handwerklichen Techniken jener Zeit vor Augen führt. Auch die malerische Altstadt verleiht Ravenna einen ganz eigenen Reiz. Nicht zuletzt ist die Stadt als letzte Ruhestätte von Dante Alighieri, dem bedeutenden italienischen Dichter, ein Ort von großer historischer und kultureller Bedeutung.

Neben den kulturellen Stationen spielte auch das Meer eine große Rolle. Dank der zahlreichen Leihfahrräder und E-Scooter waren die Wege zwischen Unterkunft und Strand schnell zurückgelegt, was spontane Ausflüge noch einfacher machte. Ob beim Sonnenaufgang am Strand, einem Spaziergang durch das warme Wasser in den Abendstunden, beim Baden am belebten Strand 45, beim Beachvolleyball oder beim geselligen Ausklang an der Strandbar – die Adriaküste bot viele Gelegenheiten zum Entspannen und Spaß haben.

Die Tage waren geprägt von sommerlicher Hitze, Stechmücken, fröhlicher Stimmung, einem Gefühl von Freiheit und einer Menge gemeinsamer Erlebnisse. Schlafmangel, lange Busfahrten und kleine Sonnenbrände wurden mit guter Laune, Kartenspielen, Humor und sogar spontanen Einfällen wie dem „Wassermelonen-Weitwurf“ wettgemacht. Die Woche brachte uns nicht nur viele Eindrücke, sondern ließ auch Freundschaften enger werden.

Elin, Elsa, Emma, Emmi, Charlotte, Fadel, Jamin, Leon, Leon, Finn, Benedikt, Lasse, Samuel, Juan, Tom, Daniel, Levi, Theo, Marko und Benjamin

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